KatharinaSchuetzLiestPlakatHolgerMatthies2MBKatharina Schütz lebt und arbeitet seit vielen Jahren in Hamburg als Sprecherin und Schauspielerin für Theater, Film und Fernsehen.

Seit mehr als zehn Jahren stellt sie eigene Leseprogramme zusammen. Begonnen hat sie mit ihrer Lieblingsautorin, der zeitgenössischen kanadischen Dichterin Anne Carson. Es folgten so unterschiedliche Texte wie Holzfällen von Thomas Bernhard, Der Liebhaber von  Marguerite  Duras,  Kurzgeschichten von Bruno Schulz, Hagestolz von Adalbert Stifter, von Hanna Kappus „Das Leben ist ein großes: Alzheimer – ein langer Abschied“ und die schönsten Kapitel aus Anna Karenina von Tolstoi.

Als gebürtige Schweizerin hat Katharina Schütz natürlich auch groteske und humoristische Texte aus der und über die Schweiz, mit und ohne Alphorntrio, anzubieten.

Mittlerweile gilt sie als Spezialistin für in Deutsche übersetzte moderne Literatur aus China, und nicht erst seit seinem  Literatur-Nobelpreis ist Mo Yan einer ihrer Lieblingsautoren. Mit großem Befremden hat sie die zum Teil oberflächlichen Debatten in den Medien über seine politische Haltung verfolgt. Oft hatte sie den Eindruck, dem Schreibenden fehle jede Kenntnis seines Werks, denn MO YANs Texte sprechen ihrer Ansicht nach eine ganz klare Sprache, so versteckt sie auch ist. 

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Speziell sind auch die Lesungen mit dem international bekannten schwedischen Konzertpianisten Per Rundberg.
Das erfolgreiche Duo kombiniert Chopin mit Briefen und Texten von George Sand, Debussy mit seinen Musikkritiken, Préludes von Sergei Rachmaninoff mit Stefan Zweigs Novelle Angst, Impromptus  von  Schubert mit Kleists Das Erdbeben in Chili und bietet eine Fanny  Mendelssohn-Soirée und Programme zu Gustav Mahler, zu Rossini und natürlich auch zu Mozart an.

Dank Erwähnungen Sibylle Lewitscharoffs, als auch Eva Menasses hat Katharina Schütz letzthin den wunderbaren Roman Schöne des Herrn von Albert Cohen wiederentdeckt! Sie liest, sehr verkürzt, 5 Kapitel, um einen Einblick zu geben und zum Weiterlesen zu animieren. Laut Literaturkritiker Andreas Isenschmid ist er einer der großen (und vergnüglichsten!) Romane des 20. Jahrhunderts! Es ist atemberaubend, wie Cohen alle Seiten seines suchenden und irrenden jüdischen Lebens im 20. Jahrhundert Zug um Zug in die wilde, fantastische Welt seiner Romane umimaginiert hat.

In  Lästernde  Genies  lässt sie das Paris der 20er und 30er Jahre durch Gertrude Stein, Picasso, Djuna Barnes und Hemingway, die nicht nur Nettes über einander geschrieben haben, wieder auferstehen.

Mit Vorliebe sucht  sie sich  sperrige  Texte aus, um diesen den  Weg zum Leser  zu ebnen.

KATHARINA  SCHÜTZ   ist mit ihren Lesungen, als auch als Schauspielerin für Theater, Film und Fernsehen   BUCHBAR

 

 

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