KatharinaSchuetzLiestPlakatHolgerMatthies2MBKatharina Schütz lebt und arbeitet seit vielen Jahren in Hamburg als Sprecherin und Schauspielerin für Theater, Film und Fernsehen. Seit mehr als zehn Jahren stellt sie zusätzlich eigene Leseprogramme zusammen.

Für den Gesamteindruck eines Werks dampft sie sowohl den 1000-seitigen Roman Schöne des Herrn von Albert Cohen, als auch die 30-seitige Novelle von Theodor Storm auf eine bequeme Lesestunde ein. Nur bei Gedichten selbstverständlich läßt sie kein Wort und keine Pause aus.

Als gebürtige Schweizerin hat sie natürlich auch groteske und humoristische Texte aus der und über die Schweiz, mit und ohne Alphorntrio, anzubieten.

Mittlerweile gilt sie als Spezialistin für ins Deutsche übersetzte moderne Literatur aus China, und nicht erst seit seinem  Literatur-Nobelpreis ist Mo Yan einer ihrer Lieblingsautoren. Mit großem Befremden hat sie die zum Teil oberflächlichen Debatten in den Medien über seine politische Haltung verfolgt. Oft hatte sie den Eindruck, dem Schreibenden fehle jede Kenntnis seines Werks, denn Mo Yans Texte sprechen ihrer Ansicht nach eine ganz klare Sprache, so versteckt sie auch ist. 

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Speziell sind auch die Lesungen mit dem international bekannten schwedischen Konzertpianisten Per Rundberg.
Das erfolgreiche Duo kombiniert Chopin mit Briefen und Texten von George Sand, Debussy mit seinen Musikkritiken, Stifters Hagestolz mit Grieg, Préludes von Sergei Rachmaninoff mit Stefan Zweigs Novelle Angst, Impromptus  von  Schubert mit Kleists Das Erdbeben in Chili und bietet eine Fanny  Mendelssohn-Soirée und Programme zu Rossini, Mozart und Beethoven an.

Mit Katharina Schütz gibt es die unterschiedlichsten Leseprogramme, wie die schönsten Stellen aus dem neu übersetzten und vorzüglich kommentierten 1000-jährigen Kopfkissenbuch der japanischen Hofdame Sei Shonagon, Kurzgeschichten von Bruno Schulz, Alzheimer –ein langer Abschied“ von Hanna Kappus, Holzfällen von Thomas Bernhard, Der Liebhaber von Marguerite Duras, die schönsten Kapitel aus Anna Karenina von Tolstoi und in Lästernde  Genies lässt sie das Paris der 20er und 30er Jahre durch Gertrude Stein, Pablo Picasso, Djuna Barnes und Ernest Hemingway, die nicht nur Nettes über einander geschrieben haben, wieder auferstehen.

Mit Vorliebe sucht  sie sich  sperrige  Texte aus, um diesen den  Weg zum Leser  zu ebnen.

KATHARINA  SCHÜTZ   ist mit ihren Lesungen, als auch als Schauspielerin für Theater, Film und Fernsehen   BUCHBAR

 

 

 

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