LUDWIG TIECK —– die schöne Magelone

 

„… Tausendmal sagte er sich in Gedanken den Namen Magelone vor. Von ferne erscholl eine zarte Musik und alle Töne schlüpften so süß über die Grasspitzen und durch die Baumwipfel hin, als wenn sie die schlafende Liebe suchten und sie nicht wecken wollten …“

Die wundersame Liebesgeschichte der schönen Magelone und das Grafen Peter von Provence mit Einspielungen verschiedener Interpreten

Die Geschichte der „Schönen Magelone“ geht zurück auf einen französischen Roman des 15. Jahrhunderts, der seinerseits Motive aus „1001 Nacht“ verarbeitet.

Magelone, Tochter des Königs von Neapel, und Graf Peter von Provence verlieben sich ineinander. Obwohl Magelone einem anderen versprochen ist, fliehen sie gemeinsam vom Hof. Als ein Rabe die Ringe, die Graf Peter Magelone geschenkt hatte, raubt, verfolgt ihn Peter und gerät dabei in türkische Sklaverei. Er kann zwar entkommen, aber erst nach jahrelanger Irrfahrt wieder seine Magelone in die Arme schließen.

Die bedeutendste literarische Bearbeitung des Stoffes legte 1797 der deutsche Dichter, Schriftsteller und Übersetzer Ludwig Tieck (1773-1853) mit der Wundersamen Liebesgeschichte der schönen Magelone und des Grafen Peter von Provence vor. Die 15 darin enthaltenen Romanzen vertonte Johannes Brahms (1833-1897) als sein Opus 33 – es blieb sein einziger Liederzyklus.

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