Unterm Apfelbaum liegen__ALICE MUNRO und Schumann

apfelbaumjpg (1)„Unterm Apfelbaum liegen“

Konzertpianist Per Rundberg und ich kombinieren die acht Fantasiestücke op 12 von Robert Schumann mit der Alice Munro Erzählung.

Wir meinen, die Musik des damals verbannten und verliebten Schumann ergänzt sich bestens mit der Geschichte des jungen Mädchens, die Munro mit 75 Jahren niederschrieb!

Die Nobelpreisträgerin Alice Munro schildert in ihrer Erzählung „Unterm Apfelbaum liegen“, wie die dreizehnjährige Alice ziellos mit dem Fahrrad durch die Gegend fährt, obwohl sich das für ein Mädchen in diesem Alter nicht schickt,

„… weil ich insgeheim für die Natur schwärmte. Dieses Gefühl kam anfangs aus Büchern. Beschreibungen von einem verschneiten Feld im Mondlicht oder einem Nadelwald oder einem stillen Teich, der den Abendhimmel spiegelte. Dann hatte es sich mit einer anderen geheimen Leidenschaft von mir vermischt, nämlich der für die Gedichtzeilen. Ich durchstöberte meine Schulbücher danach, um sie zu entdecken, bevor sie in der Klasse gelesen und verachtet wurden. Diese Vorlieben zu Hause oder in der Schule zu verraten, hätte mich in einen Zustand dauernder Verletzlichkeit versetzt …“ ©Fischer

 

Schon 2010 begann die erfolgreiche Zusammenarbeit mit  einer Chopin-Sand-Soirée. Es folgten Programme zu den Komponisten Gustav Mahler, Claude Debussy, Wolfgang Amedeus Mozart, Giacchino Rossini und Fanny Mendelssohn und sie kombinierten die Novelle „Angst“ von Stefan Zweig mit Préludes von Sergei Rachmaninoff und die Impromptus von Franz Schubert mit „Das Erdbeben in Chili“ von Heinrich von Kleist.

Presse

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